Die Geschichte des Whirlpools

Der Whirlpool, wie wir ihn meinen, wird oft als eine noch relativ neue Erfindung betrachtet. Doch weit gefehlt – die Ursprünge reichen viel weitere zurück, als angenommen wird. Selbst Namen hat er schon viele bekommen – Hot Tub oder Jacuzzi, und auch Spa nennen ihn Viele.

Dass warmes Wasser gut tut, haben schon unsere Vorfahren gewusst. Der Hot Tub, was zu deutsch „warme Wanne“ heißt, war zwar damals noch nicht „in“, aber Warmwasserquellen zu nutzen wussten man schon im Altertum. Die Griechen waren, wie so oft, die Vorreiter, und machten sich für ihre Bäder die heißen Quellen zu Nutze. Von den ebenfalls höchst intelligenten Römern der Vorzeit weiß man, dass sie bei heißen Bädern den Körper mit sogenannten Striegeln aus Metall bearbeiteten, um die Durchblutung zu fördern.

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Nachdem all dieses Wissen schon einmal in der Versenkung verschwunden war, hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts eine neue Bewegung gebildet, die das Wasser und seine Anwendungen neu entdeckte. 1925 wurden von Pascal Paddock die ersten Pools industriell erbaut und in den Gärten reicher Amerikaner eingesetzt.

Um Hot Tubs herzustellen, wurden große alte Weinfässer geteilt, die man dann als Wanne nutzen konnte. Diese Konstruktion wurde später nachempfunden, wobei aber die Undichtigkeit der Holzbauten immer wieder ein Problem darstellte. In Anlehnung an diese Anfänge gibt es heute noch Nachbauten solcher Fässer, die natürlich dicht sind und alle Anforderungen an den Komfort erfüllen, und nur noch das Aussehen von damals haben.

In den 50er Jahren dann wurden in den USA von den italienischen Brüdern Jacuzzi die heutigen Whirlpools erdacht, in dem sie eine Hydrtherapie-Pumpe ersannen. Zunächst dachte man an die Anwendung im medizinischen Bereich, aber bald sollte diese Erfindung ihren Siegeszug um die Welt antreten, und zwar auch für alle, die nicht krank sind. Im Jahr 68 kam dann der erste Whirlpool auf den Markt, der Düsen und Pumpe integriert hatte. Daher kommt die Bezeichnung Jacuzzi für die Whirlpools, die in einigen Gegenden heute noch sehr verbreitet ist.

Aufgrund der hohen Nachfrage schritt die Weiterentwicklung rasant voran. Eigene Patente von anderen Herstellern vervollkommneten schnell das Angebot.

Auch der Name Spa ist verbreitet, wobei hierzulande dieser Begriff heute eher für Wohlfühloase und Wasseranwendung steht. Das hat auch seinen Grund, denn der Name gehört eigentlich einer belgischen Stadt, die für ihre Heilquellen weltbekannt ist. Und auch dort kommt die Bezeichnung nicht von ungefähr, sondern ist abgeleitet von dem lateinischen sanus per aquam – gesund durch Wasser.

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Wie auch immer die Bezeichnung lautet – Hauptsache, Sie können sich in Ihrem Sprudelbad wohlfühlen und dabei entspannen. Ein eigener Whirlpool, ob für draußen oder drinnen, kann effektiv zur Gesunderhaltung beitragen und Ihnen zu einem frischen und neuen Körpergefühl verhelfen. In diesem Sinne lohnt es sich also, über die Anschaffung nachzudenken, wenn es der Platz im Haus erlaubt. Übrigens: ein solcher Whirlpool ist auch ein tolles Hochzeitsgeschenk – wir wär´s, wenn alle Gäste sich daran beteiligen?